© ronstik - stock.adobe.com

Wenn Schönheitschirurgie im Ausland teuer endet

Medizintourismus für ästhetische Eingriffe und seine Folgen

Günstige Preise und schnelle Termine locken viele Menschen für Schönheitsoperationen ins Ausland. Doch Komplikationen zeigen sich oft erst nach der Rückkehr in die Schweiz – mit teils schweren medizinischen Folgen. Die Behandlung dieser Fälle belastet das Schweizer Gesundheitssystem und letztlich die Bevölkerung und wirft neue Fragen zur Verantwortung und Kostenverteilung auf.

Das Konzept dieser Studie zielt darauf ab, das zunehmende Phänomen des Medizintourismus für ästhetische Eingriffe und dessen Auswirkungen auf das Schweizer Gesundheitssystem zu untersuchen. In den letzten Jahren hat eine wachsende Zahl von in der Schweiz lebenden Personen beschlossen, für ästhetische Wahleingriffe ins Ausland zu reisen. Dies spiegelt einen globalen Trend des Medizintourismus wider, der durch niedrigere Kosten, kürzere Wartezeiten und den Zugang zu Eingriffen, die im Heimatland nicht ohne Weiteres verfügbar sind, begünstigt wird.1–5 Während die Entscheidung für eine Operation im Ausland häufig durch wirtschaftliche oder persönliche Vorteile motiviert ist, treten in der postoperativen Phase nicht selten Probleme auf. Komplikationen manifestieren sich meistens erst nach der Rückkehr der Patientinnen und Patienten in die Schweiz, sodass eine medizinische Versorgung im lokalen Gesundheitssystem erforderlich wird.6–8

Sie sind bereits registriert?
Loggen Sie sich mit Ihrem Universimed-Benutzerkonto ein:

Login

Sie sind noch nicht registriert?
Registrieren Sie sich jetzt kostenlos auf universimed.com und erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln, bewerten Sie Inhalte und speichern Sie interessante Beiträge in Ihrem persönlichen Bereich zum späteren Lesen. Ihre Registrierung ist für alle Unversimed-Portale gültig. (inkl. allgemeineplus.at & med-Diplom.at)

Registrieren

Back to top