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66. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP)

Infektion und Inflammation bei zystischer Fibrose

Die Lebenserwartung bei zystischer Fibrose hat sich dank großer therapeutischer Fortschritte gebessert, hochwirksame Kombinationstherapien mit CFTR-Modulatoren können Exazerbationen reduzieren und die Prognose deutlich verbessern. Dennoch bleiben die Keimbesiedlung, insbesondere mit Pseudomonas aeruginosa, sowie neutrophile Entzündungsreaktionen relevante Herausforderungen.

Die Mukoviszidose/zystische Fibrose (CF) ist eine angeborene Multiorgankrankheit, die autosomal-rezessiv vererbt wird und dereine Dysfunktion oder das Fehlen des epithelialen Ionenkanals CFTR („cystic fibrosis transmembrane conductance regulator“) zugrunde liegt. Die Mutation des Gens, das für CFTR codiert, befindet sich auf dem langen Arm des Chromosoms 7. Durch den Defekt des cAMP(zyklisches Adenosinmonophosphat)-regulierten Kanals ist der Transport von Chloridionen und Bikarbonat an der Zellmembran von Epithelzellen der Atemwege, im Verdauungstrakt und in anderen Organen verringert.1 Die Krankheit ist bis heute nicht heilbar und geht mit einer deutlich eingeschränkten Lebenserwartung einher, das mediane prognostizierte Überlebensalter liegt bei 66,8 Jahren (Abb. 1).2

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