Innovationen in der Schulterchirurgie

Die anatomische Rekonstruktion der Rotatorenmanschette

Trotz moderner arthroskopischer Verfahren sind in der Literatur teils hohe Rerupturraten nach Rotatorenmanschettenrekonstruktionen beschrieben. Dies wirft die Frage auf, ob im Zuge gängiger Rekonstruktionstechniken die Anatomie der Rotatorenmanschette ausreichend berücksichtigt wird.

Die ersten chirurgischen Versorgungen von Rotatorenmanschettenrupturen (RMR) wurden zu Beginn des 20. Jahrhunderts von Georg C. Perthes und Ernest A. Codman beschrieben.1 In den letzten Jahren haben kontinuierliche Innovationen in der Schulterchirurgie dazu geführt, dass sich die arthroskopische Versorgung von RMR zunehmend als internationaler Standard etabliert hat.2Diese Entwicklung beruht sowohl auf verbesserten Implantatsystemen als auch auf der stetigen Weiterentwicklung arthroskopischer Instrumente sowie chirurgischer Techniken. Langzeituntersuchungen berichten nach offenen und arthroskopischen Rotatorenman-schetten(RM)-Rekonstruktionen über zufriedenstellende klinische Ergebnisse mit guten Schulterfunktionsscores und einer hohen Patient:innenzufriedenheit.3–6

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