Relevanz der individuellen Indikationsstellung

Achskorrektur bei VKB-(Re-)Rupturen

Knöcherne Achsfehlstellungen der unteren Extremität beeinflussen die Biomechanik des Kniegelenks maßgeblich und stellen relevante Risikofaktoren für Rupturen des vorderen Kreuzbandes (VKB) sowie für das Versagen von VKB-Rekonstruktionen dar. Insbesondere im Revisionssetting rücken sagittale und koronare Fehlstellungen zunehmend in den Fokus der differenzierten Therapieplanung.

Trotz standardisierter Operationsverfahren und kontinuierlicher Weiterentwicklung chirurgischer Techniken stellt die erneute Ruptur nach VKB-Rekonstruktion eine relevante klinische Problematik dar. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass VKB-Rekonstruktionen im Revisionssetting im Vergleich zu primären Rekonstruktionen mit einer erhöhten Komplexität des operativen Eingriffs, geringerer subjektiver Zufriedenheit und schlechteren klinischen Ergebnissen in Verbindung gebracht werden.1–3 Zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten zeigen, dass das Risiko einer VKB-Reruptur multifaktoriell bedingt ist.

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