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Therapien jenseits von Lecanemab und Donanemab

Neues aus der Alzheimer’s Disease Drug Development Pipeline

Mit der weltweiten Zulassung der Amyloidantikörper Lecanemab und Donanemab ist erstmals eine kausale Behandlung der Alzheimerkrankheit möglich geworden. Die Behandlung setzt an der Amyloidpathologie an, die einen von mehreren bekannten pathogenetischen Mechanismen darstellt. Der Artikel fasst die aktuelle, sehr dynamische Landschaft der in Entwicklung befindlichen Pharmaka in dieser hochprioritären Indikation zusammen.

Die Entwicklung innovativer Pharmakotherapie der Alzheimerkrankheit hat in den letzten Jahren einen bemerkenswerten Aufschwung erfahren. Mit der Zulassung der Amyloidantikörper Lecanemab (Leqembi®) und Donanemab (Kisunla®) ist die Erkrankung erstmals ursächlich behandelbar geworden. Wenngleich eine Heilung auch mit diesen Medikamenten nicht erfolgt, bedeutet doch die Verlangsamung des Verlaufs um ca. 30% über 18 Monate einen klinisch relevanten Effekt, der wahrscheinlich mit einer längeren Behandlungsdauer zunimmt. Die besten Ergebnisse lassen sich bei einem frühen und sehr frühen Therapiebeginn erzielen, idealerweise noch im Stadium der milden kognitiven Störung. Die Verfügbarkeit dieser Substanzen in der Klinik stellt zweifellos einen Paradigmenwechsel in der Behandlung der Alzheimerkrankheit dar.

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