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Klinische Wirksamkeit und Verträglichkeit

Vaskuläre Effekte von GLP-1 und anderen Inkretinmimetika

GLP-1-Rezeptor-Agonisten und andere Inkretinmimetika revolutionieren die Stoffwechselmedizin. Sie zeigen eindrucksvolle kardiovaskuläre Schutzwirkungen. Ihre Effekte reichen von verbesserter Endothelfunktion über antiinflammatorische und antioxidative Mechanismen bis hin zu einer signifikanten Reduktion kardiovaskulärer Ereignisse – auch bei Menschen mit Adipositas ohne Diabetes.

Inkretine wie „glucagon-like peptide-1“ (GLP-1) und „glucose-dependent insulinotropic peptide“ (GIP) sind enterale Hormone, die nach Nahrungsaufnahme die Glukosehomöostase regulieren. Ihre pharmakologische Nutzung begann mit der Entwicklung stabiler GLP-1-Rezeptor-Agonisten (GLP-1-RA), die heute als wöchentliche Injektionen (z.B. Semaglutid, Dulaglutid, Liraglutid) oder als orale Präparate (z.B. Orforglipron)1 verfügbar sind. Mit dual wirksamen Molekülen wie Tirzepatid (GLP-1/GIP-Rezeptor-Agonist) wurde das Spektrum erweitert. Diese Substanzen wirken nicht nur metabolisch, sondern auch direkt vaskulär – ein Paradigmenwechsel in der Behandlung von Adipositas und kardiometabolischen Erkrankungen.2

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